Sonntag, 18. November 2012

Chronik des Baus 2010 Propellerblatt

Hegi ist es gelungen, ein Original (!) Blatt leihweise (!) zur Verfügung zu erhalten, um die Blätter als GFK-Abguss zu fertigen. Die Aufnahmen und Arbeiten entstanden im Spätsommer 2010.  Im Folgenden seht ihr Teile des Formenbaus und das Ergebnis:


Hier das Original bereits in der Vorbereitung zum Abformen der 2. Formschale. Klassischer Formenbau mit Trennstellen.


Zugepflastert! Man beachte die Verschraubung der Form.


Andere Seite nach entfernen der Formtrennung.

Erste Schicht...

... und mit Glasfaser und Harz eingepackt / verstärkt.

Ausgeformt!

Detailaufnahme

Und hier die Kopie, frisch gebacken aus der Form...

Der Meister und sein Werk!

Von den Blättern sind mittlerweile ein Kompletter Satz und einige Zusätzliche auf Bestellung gefertigt worden.





Sonntag, 28. Oktober 2012

Teilebörse in Speyer Okt. 2012

Hegi und ich waren dieses Wochenende an der Teilebörse in Speyer. Er ist schon einige male dort gewesen und kennt einige Leute aus der 109-Szene, die ich nun auch kennenlernen konnte. Für mich als "Neuling" vor Ort eine spannende Erfahrung, Kistenweise Teile durchwühlt und bei 90% keine Ahnung was in den Fingern ist  ;-)

Hier noch die "Ausbeute":
-Eine Replik Einstiegsklappe komplett mit Rahmen und dem angenieteten Sack mit Reissverschluss.
-Drück-Drehverschlüsse
-Annietmuttern
-Schauzeichen in Originalverpackung und passenden Rahmen
-4Lampengerät

Chronik des Baus, 2009

Anfang 2009 wurde der Aufbau der Führerraumsektion in Angriff genommen.

Zentrales Teil hier natürlich der Flügelträger /Holmbrücke, der die Hauptlast der Tragflächen aufnimmt.
Hier ein Muster und Platzhalter, das später in Aluminium ausgeführt wird.

Auf dem extra angefertigten Wagen für die Teilsektion sind nun schon einige Formteile angebracht und werden exakt positioniert.

Das angefertigte Aluminiumteil ist geschweisst und wird für den Einbau positioniert.

Der Aufbau schreitet voran. Die Schablonen für die Verblechung werden vorbereitet, hier die obere Abdeckung. Eine Maquette des Windschutzes ist erstellt, man kann sich nun die Formen schon gut vorstellen.

Probesitzen!



"Hochzeit" mit der "Rumpfüte" im März 2009.

Das Verblechen der Sektion schreitet voran.

... und eine Seite fertig. Die Gegenseite bleibt noch offen, zwecks einfacherer Zugänglichkeit für den Einbau der Bedienungselemente im Führerraum.

Man beachte die Nieten. Es sind übrigens Nieten mit 20mm Schäftlänge, die in die Holzunterkonstruktion eingebohrt und mit Baukleber befestigt sind.

Instrumentebrett in Spe ... so soll es definitiv nicht bleiben!






Rumpfbau im Original

Habe im Netz noch Bilder gefunden, die den Rumpfbau in Halbschale zeigen, Die Aufnahmen Stammen aus der Zeit.

Leider konnte ich den Urheber nicht ausfindig machen. Wer die Quelle kennt, oder sonst Angaben machen kann, darf sich gerne melden. Falls jemandem das Urheberrecht gehört und die Bilder hier mit ensprechendem Vermerk oder nicht gezeigt werden sollen, bitte einfach mitteilen und die Aufnahmen werden angepasst oder gelöscht.






Donnerstag, 27. September 2012

Flügel im Bau

Es geht voran mit der Beplankerei!
Hegi hat mir vorhin grad, noch warm sozusagen, einen Handyschnappschuss zugesendet, den ich natürlich nicht Vorenthalten will!
Die erste Fläche ist oben fertig, es sind noch die restlichen Nieten zu setzen. (Was für eine Fleissarbeit...: Hegi: Habe mal 1000 geholt, mal sehen wie weit es reicht). Wie zu sehen ist, sind die Deckel auch schon angezeichnet.
Am Andern Flügel seht Ihr die Waffenabdeckung für das FF.
..übrigens, die Holzrippe wird wider verkleidet. Da war ja schon mal ein Blech drauf, aber nur der Kontur nach geschnitten, ohne die Fälze oder Bördelung. Das soll natürlich auch authentisch werden.

Samstag, 22. September 2012

Chronik des Baus, 2007-2008

Idee und Inspiration zu dem Projekt kam für Hegi im Herbst 2007. Er begann, Unterlagen und Pläne zusammenzutragen. Die Ersten Arbeiten am Hinterrumpf begannen im Herbst 2008.
Die Rumpfkonstruktion basiert auf Sperrholz-Spanten nach Spantenriss, auf Nachbars CNC ausgefräst.
Das ist nicht ganz Willy-like, aber die 109 soll aussen und an den sichtbaren Stellen den Original entsprechen, inwendig Zweckmässig aufgebaut sein.

Die Spanten wurden auf eine Helling gebaut und die Konstruktion erfolgte in Anlehnung an die Messerschmitt-Bauweise in Halbschalen.
Hier die Rumpfhälfte vorbereitet zum Beplanken.

Alsbald wurden die ersten Schablonen für die Bleche genommen.

Die Arbeiten gingen voran. Hier die erste Blechschale. Die Segmente entsprechen den Rumpfteilen, die im Original als Streckziehteil hergestellt wurden.
Hier das Bördelgerät , damit die Übergänge gemacht werden können.
Musterstück!

Das Einpassen der Flachbelche, die Idee Messerschmitt lässt grüssen.

Die Rumpfhälfte ist soweit am gedeihen. Man beachte die Anbindung für die Hecksektion mit den Leitewerken.
Viele Arbeitsabschnitte werden auf dem Werkteil direkt datiert.

Es steckt viel Tüfteln und Probieren in den Teilen. Bördeln, Nieten, Alu in Form bringen, Klopfen, ziehen... Nicht alltägliches Handwerk des Schreiners. Quasi "learning by doing". Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen darf, dass das Schreinerhandwerk einem ein breites Spektrum an Fertigkeiten und Materialkenntnissen  abverlangt. Heutzutage ist in dem Beruf ein derart grosser Materialmix in der Verarbeitung, da fallen selten mehr die handgehobelten schönen Späne. Dies begünstigt natürlich einem findigen Handwerker die Arbeit.

Die erste Hälfte ist fertig, die Rumpföffnung ist bereits geschnitten.

Umdrehen und nocheinmal...





Erste Beplankungsbleche Flügel!

Hier ein Bild, dass mir Hegi die Woche zukommen lassen hat. Hegi ist mit dem Beplanken der Flügel beschäftigt.

Sonntag, 5. August 2012

So, da ist er, der Hegis-Me-109 Blog....

Um was geht es? Hegi, Alias Markus Hegetschweiler, Eidgenosse vom der Abstammung und begeitserter Modellbauer. Er baute von Grund auf  Flugzeug -Grossmodelle, sogenante Warbirds,  ab eigen entworfenem Plan.Unter anderem auch die wohl bekannteste deutsche Jagdmaschine aus der Ära der grossvolumigen Kolbenmotoren: Die Bf 109. Ein Flugzeug aus der Hand Willy Messerschmitts, das in der Mitte der 30'er Jahre des vorigen Jahrhunderts entwickelt wurde... doch hierzu findet Ihr im Netz mit einem Stichwort Ungefähr 16'600'000 Ergebnisse (0.23 Sekunden) und diejenigen die hier mitlesen, dürften sich als Interessierte, egal aus welcher Sparte, wohl auch damit mehr oder weniger auskennen.
Hegi, seines Zeichens Schreiner mit eigener Werkstatt, baut nun seid ein paar Jahren an seiner eigenen 109: Kein flugtaugliches Massstabmodell, nein, Eine Bf 109 im Massstab 1:1 als Standmodell
Innen aus dem Material, was Schreiner halt so kennen und können: Holz, Sperrholz und andere Holzwerkstoffe. Aussen soll eine Maschiene entstehen, die dem Original in nichts nachsteht. Es wird mit Alu beplankt, genietet, geklopft und getrieben.... Es entstehen Drehteile auf der ausgeliehenen Drehbank.... Es werden Originalteile beschafft, eingebaut oder kopiert...
Markus Hegetschweiler


Zu meiner Person: Ralph Moser, Schreiner, Modellflieger und Warbirdenthusiast (wen wunderts? ;-)  )Ich kenne Hegi nun seid 2 1/2 Jahren. Als ich im Internet meinem Steckenpferd nachforschte, der Bf 109, stolperte ich über seine Seite und war natürlich hell begeistert, das jemand in der nähe so was baute. Kurzum kam es zu einem Treffen und so kommt das Eine zum Anderen.
Ich will hier über das Projekt berichten. Einige kennen ev meinen Tread im Warbirdforum KLICK
Jedoch bedingt das Lesen die Registrierung in eben selbigem Forum. Auf diesem Weg hier kann nun auch ein anderes Publikum angesprochen werden.


Ralph Moser
Soweit, dies zur Eröffnung.... weiteres Folgt!